CADAVRE EXQUIS (CH/CAN)

CADAVRE EXQUIS (CH/CAN)

Auftritte am Songcircle:

Zürich: Oktober 2017

Die Pop-Chansons von Viola von Scarpatetti und Simon Pelletier-Gilbert handeln von der Liebe, ihren Varianten, Tücken und Reizen. Moderne Beziehungsformen halt – dargebracht aber mit einem Hauch Siebzigerjahre-Flair in der Tradition von Jane Birkin und Serge Gainsbourg. Gut zwei Jahre ist es her, da trat sie mit Violet & the Germs im Zürcher Bogen F auf. Am selben Abend spielte er mit seiner Band «Les Chercheurs d’or». So lernten sich die Schweizerin Viola von Scarpatetti und der Kanadier Simon Pelletier-Gilbert kennen. Simon wohnt in Kanada, Viola meistens in Paris. Ideen fliegen über das Meer. Zwischen ihnen liegt ein Ozean. Doch sie spielen ein Spiel, das sich Cadavre Exquis nennt. Und das geht so: «Wir haben angefangen, uns Melodien und Songtexte zuzuschicken. Und die dann weiterzukomponieren», sagt Viola. Das Thema ihrer Chansons ist immer dasselbe: die Liebe. Und offensichtlich sind ihre Texte oft, wenn auch nicht immer, äusserst autobiografisch. Deshalb passen die acht Songs, die es inzwischen gibt, auch so gut zusammen. «Unsere Lieder sind sehr bildlich. Wir erzählen Geschichten.» Das liegt Simon und Viola, sie sind doch beide auch als Schauspieler erfolgreich aktiv: Er in seiner Heimat Kanada; Viola in den Schweizer Produktionen «Heimatland» und als Sylvie in «20 Regeln für Sylvie» mit Carlos Léal. Im Film «La femme et le TGV», der für einen Oscar nominiert wurde, spielt Viola mit Jane Birkin: «Für mich eine Inspirationsquelle. Wir hatten eine sehr schöne Begegnung.»

Nach einigen erfolgreichen Testkonzerten im Frühling und Studioaufnahmen im Sommer sind die Songs der «vorzüglichen Leiche» jetzt endlich live zu hören. Begleitet von Nico Feer (Baby Jail, Nadja Zela) – Bass, Slideguitar und Dobro und Linda Suter – Geige, Mandoline. «Fly in – Fly out» heisst einer ihrer Songs. «Da geht es um ein Paar, das sich permanent verpasst, zusammenfindet, erneut trennt, sich dann aber letztlich doch noch findet.» erklärt Viola. Auch in «I Love You» ist die Beziehung kompliziert – oder zumindest nicht klar definiert: «Es geht um Zwei, die sagen: komm wir lieben uns, auch wenn wir nicht zusammen sind. Wir haben ein genau gleich offenes Herz. Es ist einer unserer traurigsten Songs. Die Melodie dazu hat Simon geträumt.» Romantisch – und doch muss man seine Tränen zurückhalten. «Permis de Travail» schliesslich dreht sich um örtliche Trennung, Liebe Auf Distanz – die Tücken des modernen Lebens. Viola und Simon schaffen es, das zeitlos darzubringen, melancholisch aber auch charmant – und mit einer gewissen Theatralik. «Unsere Songs sind sehr bildlich», sagt Viola. So wundert es nicht, dass sie ihre Songs und die Geschichte der Band mit einem ganzen, rund 75minütigen Film verknüpft hat, der nächstes Jahr erscheinen soll.

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